Was in Hamburg der Hafengeburtstag oder in München das Oktoberfest, das ist in Kiel die Kieler Woche. Das Fest an der Kieler Förde lockt immer wieder unzählige Menschen an, und das mit Fug und Recht. Denn die Mischung zwischen Kultur, Unterhaltung und Entspannung am Wasser gibt es nur in Kiel. Doch die Hauptstadt von Schleswig Holstein hat noch mehr zu bieten. Sportlich ist es der THW-Kiel, der immer wieder von sich Reden macht. Die Handballer messen sich regelmäßig mit internationalen Handballgrößen und gehören zu den erfolgreichsten Teams in Deutschland.

Rund 240.000 Menschen teilen sich auf die 18 Bezirke und 30 Stadtteile auf. Neben dem Hafen, der Kiel zu einem wichtigen Wirtschaftsstandort macht, konzentriert sich die Stadt auf Dienstleistungen, sie machen einen großen Teil der Arbeitsplätze in der Hauptstadt aus. Das Stadtbild Kiels wird im wesentlichen von der See geprägt. Überall sieht man Schiffsmasten, die der Stadt einen ganz besonderen Charme verleihen. Für die Immobilienbewertung eines Sachverständigenbüros sind Bauwerke wie das Rathaus, die Oper oder auch das Kieler Schloss interessant. Aber auch das alte Schiffsmuseum und der Wasserturm erscheinen würdig und zeigen sich von faszinierender Architektur.

Ursprünglich hieß Kiel übrigens einmal „Holstenstadt tom Kyle“, was nichts anderes bedeutet als „Holstenstadt an der Förde“. Später wurde der Name auf „tom Kyle“ verkürzt, daraus wurde dann einfach nur Kiel, was „Keil“ bedeutet. Die Meinungen über die Bedeutung des Namens gehen auseinander. Die einen wollen ihn auf das Wort „Förde“ zurückführen, was für eine Meeresbucht steht, die weit ins Land reicht. Andere favorisieren die Definition „Kill“, die einen nordischen Ursprung hat. Hier ist eine schmale Bucht gemeint. Entscheidend ist das jedoch schon lange nicht mehr. Kiel ist und bleibt als nördlichste Stadt Deutschlands höchst beliebt. Mit viel Wasser, viel Kunst und (Wohn-)Kultur. Und mit einer der besten Handballmannschaften der Welt.